

Zahlreiche erworbene oder angeborene
Nierenerkrankungen führen zum chro-
nischen Nierenversagen. Am häufigsten
findet man bestimmte immunologisch be-
dingte, also durch Abwehrreaktionen des
Organismus gegen körpereigene Zellen
hervorgerufene, Erkrankungen
der Niere (Glomerulonephritis).
Eine chronische Nierenschädigung ist
auch Folge der so genannten Zuckerkrankheit
(Diabetes mellitus) und des Bluthochdrucks, da
diese zur einer Gefäßverkalkung (Arteriosklerose)
führen, die die Nierenfunktion beeinträchtigt.
Daneben führt nicht selten die beständige Einnahme von Schmerzmitteln zur Zerstörung des Nierengewebes. Auch wiederkehrende Nierenbecken-Entzündungen können zu nachhaltigen Schädigungen führen. Bei den angeborenen Nierenerkrankungen sind zu nennen: Zystennieren, Harnabfluss-Störungen und mehr als 100 z.T. recht seltene Stoffwechsel-Erkrankungen.
Letzte Änderung: 08.12.2008, nächste Prüfung: 08.12.2009
Erstellt: 01.05.2005




